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Aktualisiert am 01.05.2010

 

13 neue Ortsvorsteher wollen alle

Entscheidungen transparent machen
Ernennungsurkunden für die Ehrenbeamten / Dank an die ausscheidenden Ortsvertreter

Vom 12. Dezember 1991

W i t t m u n d .   „Sie haben es in den letzten fünf Jahren nicht immer einfach gehabt. Ich danke Ihnen für die Zeit, die sie investiert haben.“ Mit diesen Worten verabschiedete Wittmunds Stadtdirektor Dr. Theodor Uebelhoer die sechs aus dem Amt scheidenden Ortsvorsteher.

Die „alten“ und die neu gewählten Ortsvorsteher waren gestern Nachmittag zu einer Feierstunde  ins Wittmunder Rathaus gekommen. Dr. Uebelhoer bezeichnete die Aufgabe der Ortsvorsteher als überaus wichtig. „Zum einen sind Sie Repräsentanten der Ortschaft, zum anderen möchte ich Sie als verlängerten Arm der Verwaltung bezeichnen“, wandte sich der Verwaltungschef vor allem an die neu gewählten Ortsvorsteher, die für die nächsten fünf Jahre das Amt als Ehrenbeamte ausüben.

Die Ortsvorsteher hätten es nicht immer leicht, müssten sie doch die (oft nicht leicht verständlichen Verwaltungsentscheidungen) „bis in die letzte Straße der Ortschaft transparent machen“.
Außerdem könnten sie so manchem Bürger den Weg in die Stadtverwaltung ersparen, da sie als Verwaltungs-Hilfsbeamte kleinere Amtshandlungen vornehmen könnten.

Die beiden stellvertretenden Bürgermeister Johann Meinen und Wilhelm Feldmann überreichten folgenden Ortsvorstehern die Ernennungsurkunden: Günter Toben (Ardorf), Folkea Kampen (Asel), Doris Körffer (Berdum), Günter Donat (Blersum), Gerd W. Voß (Burhafe), Jan Tongers (Buttforde), Siebo Lübben (Carolinensiel), Willi Lüpke (Eggelingen), Tamara Adams (Funnix), Heinrich Krüsmann (Hovel), Bernhard Schoon (Leerhafe), Friedrich Ihnen (Uttel) und Werner Müller (Willen).

Die Ortsvorsteher, die in den dreizehn zur Stadt Wittmund zählenden Ortschaften in der Kommunalwahl am 6. Oktober gewählt worden waren, wurden nach der Ernennung und Vereidigung von Dr. Uebelhoer eingehend über ihre zahlreichen Aufgaben und Pflichten unterrichtet. Vor allem die Neulinge im Amt erhielten detaillierte Instruktionen.

Aus dem Amt schieden Walter Günter, Karl-Heinz Beck, Hans Hüfner, Arthur Klattenberg, Otto Otten, Harm Tjarks und Harry Weiß.

 

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Stephan Janßen
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