Aktualisiert am 01.05.2010
Kirche: Asel setzt Zeichen
Pastor Hagen geht / Nachfolge noch nicht geregelt
Vom 26.09.2001
Asel. Die Evangelische Jugendbildungsstätte Asel (JuBi) ist von großer Bedeutung im Sprengel Ostriesland und weit darüber hinaus auch für die Landeskirche ein Vorzeigeobjekt, das Zeichen setzt. Pastor Michael Hagen hat in den vergangenen zehn Jahren an der guten Entwicklung der Einrichtung mitgewirkt. Als Leiter der „JuBi“ hat der 45-jährige Pastor das Projekt „Leben in Asel“ entwickelt und umgesetzt. Dabei hat es Hagen geschafft, zahlreiche Sponsoren von der Qualität dieser Maßnahme zu überzeugen. „Die Finanzierung“, so der Geistliche, „wird eine ständige Herausforderung bleiben.“
Hagen selbst stellt sich aber einer neuen Aufgabe: Zum 1. Januar wird er Asel verlassen, um in Neustadt-Wunstorf als Superintendent eine neue Verantwortung zu übernehmen. Nach seinem Vikariat in Hannover und Celle war der 45-jährige zunächst Pastor in Wiesens. 1992 übernahm er die Leitung der Jugendbildungsstätte.
Gestern Abend nutzte Hagen eine Sitzung des Sprengel-Kuratoriums in Asel, um der neuen Landessuperintendentin Oda-Gebbine Holze-Stäblein die „JuBi“ vorzustellen. Holze-Stäblein stellte sich uneingeschränkt hinter die Einrichtung. Und auch der Superintendent Dieter Glawatz ließ keinen Zweifel daran, dass sich alle Kräfte für die weitere Entwicklung der Jugendbildungsstätte einsetzen werden. „Zunächst muss die Finanzierung der Stelle neu abgesichert werden“, erklärte Glawatz im Gespräch mit dem „Harlinger“. Er werde sich dafür einsetzen, dass die Nachfolge in einem Personalfindungsausschuss geregelt wird. Für ihn steht außer Frage: Die auch für den Kirchenkreis Harlingerland so wichtige Funktion der „JuBi“ muss erhalten bleiben.
Lob für die kirchliche Arbeit in Asel kommt von vielen Seiten: So sprach im März Niedersachsens Sozialministerin Dr. Gitta Trauernicht von einer vorbildlichen Initiative und zukunftsweisender Jugendarbeit. Und Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann zeichnete das „JuBi“-Team unlängst als Anerkennung für die geleistete Arbeit mit einem Förderpreis der Landeskirche aus.
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Stephan Janßen
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