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Aktualisiert am 01.05.2010

 

Holze-Stäblein ordiniert Pabst in Asel
Die 32-jährige Theologie-Doktorin arbeitet seit November 2005 in der Jugendbildungsstätte
Vom 25.11.2006

Die letzte Ordination gab es in der Dionysii-Kirche Asel
vor exakt hundert Jahren.

ASEL/EUJ  - Im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Harlingerland ist Vera Christina Pabst, Doktorin der Theologie (D.) schon länger bekannt. Seit November letzten Jahres arbeitet sie in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Asel und wirkt in verschiedenen Vakanzgemeinden wie Buttforde und Werdum. Gestern wurde sie in der Dionysii-Kirche durch Landessuperintendentin Oda-Gebbine Holze-Stäblein zur Pastorin ordiniert, ohne dass sich vorerst ihr Tätigkeitsbereich ändern wird.

Ortspastor Andreas Scheepker begrüßte in dem gut besuchten Festgottes auch Gäste aus Großbritannien und Südafrika, wo Vera Pabst bereits diakonisch gewirkt hat. In Ulm geboren, wuchs sie in einem kirchlich geprägten Elternhaus in Hannover auf, wie der Predigt der Landessuperintendentin zu entnehmen war. Eigentlich wollte die heute 32-jährige Vera Pabst Diakonin werden, studierte dann aber Theologie in Hamburg und Kapstadt, wo sie ihren Bachelor machte. Sie promovierte mit einer Dissertation über Martin Luthers Auseinandersetzung mit dem Mönchstum. „Eine hochwissenschaftliche Arbeit“, lobte Holze-Stäblein. Nach Vikariat in Bayern, Flughafenseelsorge in Hamburg und Krankenhausseelsorge in Hannover nahm D. Pabst ihre Tätigkeit in Asel auf.

An dem Ordinationsgottesdienst wirkten auch Superintendentin Angela Grimm, Diakonin Regine de Vries, Kirchvorsteherin Rena Folkers, der Posaunenchor unter der Leitung von Heino Gerdes und an der Orgel Hendrik Bartels mit. Bei der Ordination assistierten neben Pastor Scheepker Anja Compton aus Hamburg, Pastor Andreas Chrzanowski aus Holtrop, Sydney Weller aus Northamtonshire, Diakonin i. R. Christa Poppe aus Hannover und Pastor Simon Pabst aus Grohnde, Bruder der neuen Pastorin. Holze-Stäblein machte die neue Pastorin darauf aufmerksam, dass Berufung, Segnung und Sendung für das ganze Leben gelten. Anschließend gab es in der Jugendbildungsstätte einen Empfang.

Die letzte Ordination gab es in Asel von genau hundert Jahren, wie Pastor Scheepker berichtete. 1906 wurde Johann Julius Cöster aus Ardorf zum Pastor ordiniert.

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Stephan Janßen
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